Rechnet sich das Gerät gegen Strom, Gas und Fernwärme?
Gegen Strom rechnet es sich, gegen einen gut laufenden Gaskessel oder Fernwärme kaum. Gerechnet ist ein 4-Personen-Haushalt mit rund 2.000 kWh Warmwasserwärme im Jahr und nur mit Arbeitspreisen, denn die Grundpreise für Gas und Fernwärme bleiben auch mit dem neuen Gerät bestehen.
| Warmwasser heute |
Rechnung |
Kosten im Jahr, rechnerisch |
| Elektrospeicher oder Durchlauferhitzer |
2.000 kWh Strom, 38,9 ct |
778 € |
| Gaskessel, 60 % Nutzung im Sommer (Annahme) |
3.333 kWh Gas, 13,83 ct |
rund 461 € |
| Gaskessel, 90 % Nutzung (Annahme) |
2.222 kWh Gas, 13,83 ct |
rund 307 € |
| Fernwärme SWM ab 01.10.2026 |
2.000 kWh, 13,99 ct |
rund 280 € |
| Warmwasser-Wärmepumpe |
600 bis 700 kWh Strom, 38,9 ct |
rund 233 bis 272 € |
Strom und Gas sind Durchschnittspreise des BDEW zum 01.10.2026. Im Haushaltstarif der SWM-Grundversorgung (32,44 ct/kWh, Stand 15.09.2026) kostet die Wärmepumpe rechnerisch rund 195 bis 227 €.
Beispiel. Vier Personen in einem Haus in Pasing, dazu ein angenommener Gerätepreis von 3.000 € mit Einbau. Heizt heute ein Elektrospeicher, sinken die Kosten um rund 506 bis 545 € im Jahr, und der Preis ist rechnerisch nach rund 6 Jahren wieder da. Bei einem Gaskessel mit 90 % Nutzung bleiben 35 bis 74 € im Jahr, und der Preis käme rechnerisch erst nach mehr als 40 Jahren zurück. Erst wenn der alte Kessel im Sommer wegen häufigen Taktens nur auf 60 % kommt, wären es rund 189 bis 228 €, also 13 bis 16 Jahre.
Bei Fernwärme sinken nur die Arbeitskosten, um rund 8 bis 47 € im Jahr. Das trägt keine Anschaffung, deshalb raten wir dort von dem Gerät ab.