Die Jahresarbeitszahl gibt an, wie viele Kilowattstunden Wärme eine Wärmepumpe im Jahresmittel aus einer Kilowattstunde Strom macht. Im Feldtest des Fraunhofer ISE erreichten 49 Außenluft-Anlagen in bestehenden Häusern im Auswertungsjahr 2024 im Mittel 3,4, die Spanne reichte von 2,6 bis 4,9. Für den KfW-Zuschuss muss die Anlage rechnerisch mindestens 3,0 erreichen.
Mit diesen Mess- und Zielwerten arbeiten wir, wenn wir eine Anlage für ein Haus in München oder im Umland einschätzen.
| Anlage | Jahresarbeitszahl | Grundlage |
|---|---|---|
| Außenluft | Mittel 3,4 (2,6 bis 4,9) | Fraunhofer ISE, WP-QS im Bestand, 49 Anlagen, Auswertung 2024 |
| Erdsonde | Mittel 4,3 (3,6 bis 5,4) | Fraunhofer ISE, WP-QS im Bestand, 13 Anlagen, Auswertung 2024 |
| Außenluft, Vorläuferprojekt | Mittel 3,1 (2,5 bis 3,8) | Fraunhofer ISE, WPsmart im Bestand, 29 Anlagen, 07/2018 bis 06/2019 |
| Erdreich, Vorläuferprojekt | Mittel 4,1 (3,3 bis 4,7) | Fraunhofer ISE, WPsmart im Bestand, 12 Anlagen, 07/2018 bis 06/2019 |
| Grundwasser | oft ab 5 | Verbraucherzentrale, Angabe ohne Anlagenzahl |
| Zielwerte | ab 3 effizient, ab 3,5 gut | Verbraucherzentrale |
Zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Außenluft-Wert liegt fast das Doppelte, obwohl die Geräte zur selben Bauart gehören. Deshalb nennen wir für Ihr Haus keinen Wert, bevor wir Heizkörper und Vorlauftemperatur gesehen haben.

