Teilen Sie Ihren Jahresverbrauch an Heizöl in Litern oder an Gas in m³ durch 250, dann haben Sie die Heizlast in kW. So steht es im Praxisratgeber des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP), und aus 2.000 Litern werden 8 kW, aus 2.500 Litern 10 kW, aus 3.000 Litern 12 kW. Läuft das Warmwasser über denselben Kessel, nimmt man den Teiler 300, weil ein Teil des Verbrauchs gar nicht in die Heizkörper ging.
Die Heizlast ist die Leistung, die ein Haus bei der Norm-Außentemperatur braucht, damit die Räume warm bleiben. Steht Ihr Gasverbrauch in kWh auf der Abrechnung, teilen Sie durch 2.500 bis 3.000 Stunden. Aus 20.000 kWh werden so rechnerisch rund 6,5 bis 8 kW.
Die folgenden Werte sind gerechnet und auf halbe kW gerundet, Stand 11/2026.
| Verbrauch im Jahr (Heizöl in Litern oder Gas in m³) | Gas in kWh | Heizlast mit Teiler 250 | Heizlast mit Teiler 300 (Warmwasser über den Kessel) |
|---|---|---|---|
| 1.000 | 10.000 | 4 kW | 3,5 kW |
| 1.500 | 15.000 | 6 kW | 5 kW |
| 2.000 | 20.000 | 8 kW | 6,5 kW |
| 2.500 | 25.000 | 10 kW | 8,5 kW |
| 3.000 | 30.000 | 12 kW | 10 kW |
| 4.000 | 40.000 | 16 kW | 13,5 kW |
Nehmen Sie den Mittelwert aus drei Abrechnungen, wenn Sie ihn haben, denn ein einzelner milder Winter drückt den Wert. Für die KfW-Förderung reicht diese Rechnung nicht. Dort verlangt die Richtlinie eine raumweise Heizlast nach DIN EN 12831, und die erstellen wir für jedes Haus, in dem wir eine Luft-Wasser-Wärmepumpe oder eine andere Bauart planen.
