Zum Inhalt springen
Heizlast gerechnetfür Ihr Haus, nicht geschätztFörderung vorbereitetBestätigung für den KfW-Antrag erstellen wirGrundwasser geprüftwo im Münchner Kies ein Brunnen gehtGanz München und Umlandalle 25 Stadtbezirke
Wärmepumpe in München — zur Startseite Wärmepumpe in München Heizungs- und Wärmetechnik KfW 458 Zuschuss für Ihre Wärmepumpe
Geöffneter runder Betonschacht im Rasen mit blauen Leitungen und Absperrventil, Hände in Handschuhen heben den Deckel
Heizungs- und Wärmetechnik

Wärmepumpen-Arten im Vergleich: Was in München wo passt

Vier Wärmepumpen-Arten im Vergleich, mit Preis, Effizienz und Münchner Grenzen. Luft-Wasser kostet laut Marktumfrage 36.000 €, die Erdsonde ca. 56.000 €, Luft-Luft ca. 13.000 €.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-in-muenchen.de

Wärmepumpen unterscheiden sich vor allem nach ihrer Wärmequelle. Verbreitet sind vier Arten, nämlich Luft-Wasser, Sole-Wasser mit Erdsonde oder Kollektor, Wasser-Wasser mit Brunnen und Luft-Luft. In der Marktumfrage der Verbraucherzentrale Energieberatung (Preise 06/2026, abgelesen und gerundet) kostet Luft-Wasser mit Einbau 36.000 €, Sole mit Erdsonde ca. 56.000 € und Luft-Luft ca. 13.000 €.

Der Name nennt zuerst die Quelle und danach, was im Haus erwärmt wird. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe entzieht der Außenluft Wärme und erwärmt Heizwasser, eine Luft-Luft-Wärmepumpe erwärmt direkt die Raumluft. Wie das im Gerät abläuft, steht unter So funktioniert eine Wärmepumpe.

Was kosten die Wärmepumpen-Arten, und wie effizient sind sie?

In der Marktumfrage ist Luft-Wasser die preiswerteste Art für Heizwasser, Grundwasser und Erdsonde laufen dafür im Jahresmittel sparsamer. Die Preise gelten mit Einbau und vor Förderung, es sind Marktwerte und keine Preise von uns.

Art Preis mit Einbau Jahresarbeitszahl Rechnerische Nutzungsdauer
Luft-Wasser 36.000 € (Umfrage) Mittel 3,4, Spanne 2,6 bis 4,9 (Feldtest) 18 Jahre
Sole-Wasser mit Erdsonde ca. 56.000 € (Umfrage), 46.500 € (Modell, 130 m²) Mittel 4,3, Spanne 3,6 bis 5,4 (Feldtest) 20 Jahre, Sonde mindestens 50 Jahre
Sole-Wasser mit Kollektor ca. 54.000 € (Umfrage), 38.500 bis 46.500 € (Modell) 4,1 (Modell) 20 Jahre
Wasser-Wasser mit Brunnen rund 27.000 bis 50.000 € (Modell), Beispiel 44.500 € oft ab 5 (Verbraucherzentrale) 20 Jahre
Luft-Luft ca. 13.000 € (Umfrage), 12.500 bis 17.500 € (Modell, Multisplit, 130 m²) 2,5 bis 3,5 (Modell) nicht belegt

Quellen sind die Verbraucherzentrale Energieberatung, der Feldtest des Fraunhofer ISE (Auswertung 2024, 49 Luft- und 13 Sondenanlagen), co2online und das BBSR, Stand 11/2026. Die Werte zur Jahresarbeitszahl lassen sich nicht direkt vergleichen, denn dort stehen Messwerte, Modelle und eine Einschätzung nebeneinander.

Für Wasser-Wasser gibt es gar keine Marktumfrage, nur die Modellrechnung von co2online. Der Hauptwert für Luft-Wasser kommt aus 160 Angeboten, die die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ausgewertet hat (09/2025 bis 04/2026), er reicht von 21.099 bis 54.168 €, Median 34.898 €. Eine eigene Erhebung für die Stadt kennen wir nicht. Die ganze Rechnung mit Rechner steht auf der Kostenseite.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Außengerät an der Hauswand auf einem Kiesbett, daneben ein Rasenstreifen bis zum Gitterzaun und einer Hecke

Welche Art passt zu welchem Grundstück in München?

Wir prüfen in München zuerst, ob ein Brunnen infrage kommt, und danach das Luftgerät. Die Erdsonde bleibt der seltene Fall, weil die Stadt nur in den quartären Kiesschichten bohren lässt.

Art Was das Grundstück hergeben muss Münchner Grenze Deckt den Bedarf laut Wärmeplan bei
Luft-Wasser Stellfläche 0,5 bis 1,2 m² und genug Abstand zum Nachbarfenster Aufstellung innerhalb des Bauliniengefüges, im Vorgarten grundsätzlich unzulässig ca. 75 % der Gebäude
Wasser-Wasser Platz für zwei Brunnen, Förderbrunnen im Süden, Sickerbrunnen (auch Schluckbrunnen) im Norden, möglichst weit auseinander Überall möglich außer im Wasserschutzgebiet Waldtrudering, in Solln und Großhadern bereichsweise wenig Grundwasser ca. 45 % der Gebäude
Sole mit Sonde Bohrplatz, die Stadt rechnet bei 150 m² mit 5 Sonden zu 30 m Tertiär darf nicht durchbohrt werden, im Süden etwa 30 bis 35 m, sonst oft unter 15 m nicht beziffert
Sole mit Kollektor Freier, unbebauter Garten in doppelter Wohnfläche, 1,2 bis 1,5 m tief Genehmigungspflichtig nur tiefer als 4 m und höchstens 1 m über dem höchsten Grundwasserstand, sonst Anzeige ca. 15 % der Gebäude

Für Brunnen und Sonde ist in München das Referat für Klima- und Umweltschutz (RKU) zuständig, Sachgebiet Wasserrecht, im Umland das Landratsamt. Ob das Außengerät an Ihrem Platz stehen darf, klärt sich bei der Lokalbaukommission, Einzelheiten stehen bei der Genehmigung.

Prüfen Sie außerdem, ob bei Ihnen Fernwärme anliegt oder ein Anschluss möglich ist. Dann entfällt die städtische Förderung für alle drei Wärmepumpen-Arten, die Einordnung steht beim Wärmeplan.

Das Luftgerät passt am häufigsten, aber der Schall muss stimmen

Für ca. 75 % der Münchner Gebäude reicht die Luft-Wärmepumpe laut Wärmeplan aus, bei Sanierung auf Effizienzhaus 55 für über 80 %. Sie kommt ohne Bohrung und ohne Wasserrecht aus und braucht vor allem ein Fundament und Leitungen ins Haus.

Ihr Nachteil liegt im Schall und im Winter. Die Quelle kühlt genau dann ab, wenn die meiste Wärme gebraucht wird, deshalb liegt die Jahresarbeitszahl unter der von Sonde und Brunnen. In dichter Bebauung entscheidet zudem der Abstand zum Nachbarfenster über den Standort, das rechnen wir unter Lautstärke und Abstand vor. Unser Angebot dazu steht bei der Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Im Münchner Norden liegt das Grundwasser flach, im Süden tief

Im Norden, Nordwesten und Nordosten steht das Grundwasser bei Mittelwasser etwa 2 m unter Gelände, im Süden 15 bis 25 m tief. Das wirkt sich direkt auf den Preis aus. co2online nennt 100 bis 250 € je Bohrmeter plus Nebenkosten mindestens in gleicher Höhe und hält eine Bohrung ab 15 bis 20 m Tiefe meist für unwirtschaftlich.

Auch die Temperatur wechselt mit der Lage. Die Stadt nennt im Mittel etwa 12 °C, am Forstenrieder Park und am Perlacher Forst waren es in der Messreihe 2009/10 nur 8,2 bis 8,8 °C, im Zentrum 14,1 bis über 17 °C. Am südlichen Stadtrand kommen also tiefe Brunnen und kühles Wasser zusammen. Alles Weitere steht bei der Grundwasser-Wärmepumpe.

Eine Erdsonde kommt in München nur selten infrage

Die Stadt und das Wasserwirtschaftsamt lassen nur die quartären Kiesschichten zu, und die sind vielerorts dünn. Bei 150 m² Wohnfläche rechnet die Stadt mit 5 Sonden zu je 30 m im Abstand von 4 bis 5 m. Wo nur unter 15 m möglich sind, wären es rechnerisch mehr als zehn Bohrungen, und das passt selten aufs Grundstück.

In der Schotterebene ist die Grundwasser-Wärmepumpe meist die günstigere Lösung. Anders sieht es im Umland aus, wo das Wasserwirtschaftsamt im Tertiärhügelland und in der Moräne 20 bis über 50 m nennt. Die Rechenwege stehen bei der Bohrtiefe, das Vorhaben als Ganzes bei der Erdwärmepumpe.

Luft-Luft erwärmt nur die Raumluft

Eine Luft-Luft-Wärmepumpe gibt die Wärme über Innengeräte direkt an die Raumluft ab und liefert weder Heizwasser noch Warmwasser. Vorhandene Heizkörper bleiben dabei ungenutzt, und für das Warmwasser braucht das Haus eine eigene Lösung.

Die ca. 13.000 € gelten also für eine Anlage ohne Heizwasser und ohne Warmwasser. Das Modell von co2online rechnet mit fünf Räumen über eine Multisplit-Anlage bei 130 m² und einer Jahresarbeitszahl von 2,5 bis 3,5. Die KfW verlangt mindestens 3,0, ein Gerät auf der BAFA-Liste und bei luftheizenden Geräten bis 12 kW eine eigene Mindesteffizienz von 181 %. Am unteren Ende der Spanne reicht es also nicht für die Förderung.

Im Haus mit Heizkörpern passt das selten. Eher kommt es für einen sehr gut gedämmten Bau mit wenigen Räumen infrage.

Holt der Brunnen das Luftgerät über die Stromkosten wieder ein?

Das hängt fast allein an der Jahresarbeitszahl, die der Brunnen wirklich erreicht. Bei 5,0 dauert es rechnerisch knapp 15 Jahre, bei 4,0 länger, als das Gerät nach der rechnerischen Nutzungsdauer hält.

Beispiel. Selbst genutztes Haus in München, alte Gasheizung, kein Einkommensbonus, Antrag bis 31.01.2027, Fernwärme nicht möglich, 18.000 kWh Wärme im Jahr, Heizstrom 29,0 ct/kWh (BDEW, 01.10.2026). Die Kosten von 36.000 € und 50.000 € sowie die Jahresarbeitszahlen sind Annahmen.

Luft-Wasser Grundwasser
Kosten vor Förderung 36.000 € 50.000 €
KfW 46 % von 28.000 € 12.880 € 12.880 €
Zusatzförderung der Stadt, 30 % von 22.000 € entfällt 6.600 €
Bleibt, rechnerisch 23.120 € 30.520 €
Jahresarbeitszahl 3,4 5,0
Strom im Jahr 5.300 kWh 3.600 kWh
Stromkosten im Jahr, rechnerisch 1.540 € 1.040 €

Der Brunnen kostet in diesem Beispiel nach Förderung 7.400 € mehr und spart rund 500 € Strom im Jahr. Erreicht er nur 4,0, braucht er 4.500 kWh und rechnerisch 1.310 €, dann sind es rund 230 € im Jahr, und der Abstand schließt sich erst nach über 30 Jahren. Die rechnerische Nutzungsdauer beträgt 20 Jahre, und Wartung und Brunnenpflege sind dabei noch nicht eingerechnet.

Die Rechnung ist keine Förderzusage, wir zeigen damit nur den Rechenweg. Die Bedingungen der Stadt, darunter der Sanierungsfahrplan und die Reihenfolge der Anträge, stehen beim Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude.

Hybrid und Monoblock sind keine eigene Wärmequelle

Hybridheizung, Warmwasser-Wärmepumpe, Monoblock und Split tauchen in vielen Aufzählungen als Arten auf, beschreiben aber etwas anderes. Eine Hybridheizung verbindet eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einem Gaskessel, kostet laut Umfrage ca. 49.000 € und ist laut Bundesverband Wärmepumpe nur in wenigen Fällen nötig.

Monoblock und Split sind zwei Bauformen derselben Luft-Wasser-Technik. Die Warmwasser-Wärmepumpe erwärmt nur Trinkwasser, das Gerät kostet 1.000 bis 4.000 €, der Einbau 300 bis 1.000 € (co2online). Bei Raumluft als Quelle bekommt sie keine KfW-Förderung über die BAFA-Liste.

Womit wir die Art für Ihr Grundstück eingrenzen

Mit einem Lageplan, der Wohnfläche und dem Verbrauch der letzten Jahre können wir Brunnen, Luftgerät und Sonde meist schon sortieren. Schicken Sie uns diese drei Angaben über das Formular oder an kontakt@waermepumpe-in-muenchen.de. Eine Antwort bekommen Sie innerhalb eines Werktags, und der erste Termin kostet nichts.

Häufige Fragen

Welche Wärmepumpen-Art kostet in der Anschaffung am wenigsten?

13.000 € nennt die Marktumfrage der Verbraucherzentrale Energieberatung ungefähr für Luft-Luft (Preise 06/2026). Diese Anlage liefert aber kein Heizwasser. Unter den Anlagen für Heizkörper und Fußbodenheizung kostet Luft-Wasser dort mit 36.000 € am wenigsten.

Wie viel teurer ist eine Erdsonde als eine Luft-Wasser-Wärmepumpe?

20.000 € beträgt der Abstand rechnerisch in der Marktumfrage, ca. 56.000 € gegen 36.000 € (Preise 06/2026). Für München gibt es keine eigene Preisstatistik, und im Stadtgebiet kommt die Sonde ohnehin selten in Betracht.

Welche Wärmepumpen-Art hat die höchste Jahresarbeitszahl?

5 oder mehr nennt die Verbraucherzentrale oft für Grundwasser. Im Feldtest des Fraunhofer ISE lagen Erdsonden im Mittel bei 4,3 und Außenluftgeräte bei 3,4, einen eigenen Wert für Grundwasser haben wir aus diesem Feldtest nicht.

Ist eine Grundwasser-Wärmepumpe überall in München möglich?

Nein. Das Merkblatt der Stadt nimmt das Wasserschutzgebiet Waldtrudering aus, und in Solln und Großhadern gibt es bereichsweise wenig Grundwasser. Eine Zusage zur Wassermenge gibt das Merkblatt nicht.

Darf man in München eine Erdsonde bohren?

Ja, aber nur in den quartären Kiesschichten, das Tertiär darf nicht durchbohrt werden. Im Süden sind das etwa 30 bis 35 m, sonst oft unter 15 m, deshalb lässt sich die Sonde selten umsetzen.

Wird eine Luft-Luft-Wärmepumpe von der KfW gefördert?

Nein, nicht automatisch. Das Gerät muss auf der BAFA-Liste stehen und eine Jahresarbeitszahl von mindestens 3,0 erreichen, Raumluft als Wärmequelle ist ausgeschlossen. Für Luft-Luft nennt co2online 2,5 bis 3,5.

Zahlt die Stadt München bei Grundwasser mehr als bei Luft?

Ja. Die Grundförderung von 15 % ist gleich, nur Grundwasser und Erdwärme bekommen zusätzlich 30 % der Kosten über der BEG-Höchstgrenze, bei einer Wohneinheit höchstens 9.000 €. Ist Fernwärme vorhanden oder möglich, entfällt beides.

Wie lange hält welche Wärmepumpen-Art?

18 Jahre beträgt die rechnerische Nutzungsdauer laut BBSR bei Luft-Wasser, 20 Jahre bei Sole und Wasser. Erdsonden werden mit mindestens 50 Jahren angesetzt, sie überdauern also das Gerät.

Wie viel Fläche braucht ein Erdkollektor?

150 bis 200 m² je 100 m² Wohnfläche rechnet der Bundesverband Wärmepumpe, die Stadt setzt die doppelte Wohnfläche an, verlegt in 1,2 bis 1,5 m Tiefe. Bei der Wärmeplanung kam der Kollektor nur für ca. 15 % der Gebäude infrage.

Muss ich für das Außengerät einen Bauantrag stellen?

Nein. Wärmepumpen sind nach Art. 57 BayBO verfahrensfrei. In München gilt trotzdem, dass das Gerät innerhalb des Bauliniengefüges stehen soll und bauliche Anlagen im Vorgarten grundsätzlich unzulässig sind.

Hände mit Bleistift und Zollstock über einem Grundriss auf einem Holztisch in einer holzvertäfelten Stube, daneben eine Tasse
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Wärmepumpe für Ihr Haus in München

Schreiben Sie kurz, um welches Haus es geht und was heute heizt. Wir sagen Ihnen, welche Wärmepumpe passt und was die KfW dazugibt — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

Lieber schreiben?

kontakt@waermepumpe-in-muenchen.de

Mit dem Absenden willigen Sie ein, dass wir Ihre Angaben zur Bearbeitung der Anfrage verwenden. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.