Holt der Brunnen das Luftgerät über die Stromkosten wieder ein?
Das hängt fast allein an der Jahresarbeitszahl, die der Brunnen wirklich erreicht. Bei 5,0 dauert es rechnerisch knapp 15 Jahre, bei 4,0 länger, als das Gerät nach der rechnerischen Nutzungsdauer hält.
Beispiel. Selbst genutztes Haus in München, alte Gasheizung, kein Einkommensbonus, Antrag bis 31.01.2027, Fernwärme nicht möglich, 18.000 kWh Wärme im Jahr, Heizstrom 29,0 ct/kWh (BDEW, 01.10.2026). Die Kosten von 36.000 € und 50.000 € sowie die Jahresarbeitszahlen sind Annahmen.
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Luft-Wasser |
Grundwasser |
| Kosten vor Förderung |
36.000 € |
50.000 € |
| KfW 46 % von 28.000 € |
12.880 € |
12.880 € |
| Zusatzförderung der Stadt, 30 % von 22.000 € |
entfällt |
6.600 € |
| Bleibt, rechnerisch |
23.120 € |
30.520 € |
| Jahresarbeitszahl |
3,4 |
5,0 |
| Strom im Jahr |
5.300 kWh |
3.600 kWh |
| Stromkosten im Jahr, rechnerisch |
1.540 € |
1.040 € |
Der Brunnen kostet in diesem Beispiel nach Förderung 7.400 € mehr und spart rund 500 € Strom im Jahr. Erreicht er nur 4,0, braucht er 4.500 kWh und rechnerisch 1.310 €, dann sind es rund 230 € im Jahr, und der Abstand schließt sich erst nach über 30 Jahren. Die rechnerische Nutzungsdauer beträgt 20 Jahre, und Wartung und Brunnenpflege sind dabei noch nicht eingerechnet.
Die Rechnung ist keine Förderzusage, wir zeigen damit nur den Rechenweg. Die Bedingungen der Stadt, darunter der Sanierungsfahrplan und die Reihenfolge der Anträge, stehen beim Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude.