Was steht in Forstenried, Fürstenried und Obersendling?
Vor allem Bestand aus der Zeit nach 1949. Im Bezirk stammen 40,0 % der 11.735 Wohngebäude aus den Jahren 1949 bis 1968, nur 14,5 % sind älter, und 65,1 % der Wohngebäude sind Ein- oder Zweifamilienhäuser.
| Kennzahl |
Wert |
| Baujahr vor 1949 |
14,5 % |
| Baujahr 1949 bis 1968 |
40,0 % |
| Baujahr 1969 bis 1978 |
13,0 % |
| Baujahr ab 1979 |
32,5 % |
| Gebäude mit Gas / Heizöl / Fernwärme |
rund 56,4 % / 16,9 % / 20,7 % |
| Wohnungen mit Gas / Heizöl / Fernwärme |
rund 44,7 % / 9,7 % / 41,6 % |
Quellen: Wohnungsmarktbeobachtung der Stadt München, Daten 2021; Zensus 2022, nach unserer Auswertung.
Fernwärme versorgt rund 41,6 % der Wohnungen, aber nur rund 20,7 % der Gebäude, angeschlossen sind also vor allem große Häuser. Aus den Jahren 1959 bis 1971 stammen vier Großwohnanlagen mit über 12.500 Wohnungen und mehr als 25.000 Bewohnern. In den Einfamilienhäusern desselben Bezirks wird dagegen meist mit Gas oder Öl geheizt.
Liegt eine Wohnanlage ohne Anschluss vor, entscheidet die Gemeinschaft per Beschluss, und die Förderung läuft je Wohneinheit. Das Beispiel der Stadt für zehn Wohneinheiten nennt 177.000 € Kosten, 135.000 € Grenze und auf die übrigen 42.000 € eine Zusatzförderung von 12.600 €, wenn die Anlage Grundwasser oder Erdwärme nutzt. Mehr dazu steht unter Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus.
Thalkirchen liegt laut Stadt in der Isarniederung. Für den Gesamtbezirk haben wir 2,4 % der Fläche im HQ100-Bereich gezählt und 0,6 % als festgesetztes Überschwemmungsgebiet, ohne Trennung nach Ortsteilen. In Thalkirchen sehen wir deshalb vor der Planung im UmweltAtlas des LfU nach.