Sobald ein Luftgerät mit der nötigen Leistung nicht leise genug wird, denn Grundwasser- und Erdwärmepumpen kommen ohne Außengerät aus. Für Brunnen stuft das LfU nach unserer Auswertung 98 % der Gemeindefläche als möglich ein, für Erdsonden 90 % als möglich mit Einzelfallprüfung und 8 % als hydrogeologisch kritisch. Ein Trinkwasserschutzgebiet führt der Datensatz innerhalb der Gemeinde nicht.
Die Ergiebigkeit steht nicht in dieser Karte, und für Grünwald selbst haben wir keine Messung. Die Stadt München gibt für ihren Süden eine Tiefe von 15 bis 25 m an. Nach unserer Auswertung der Wärmeplan-Karte für den Nachbarbezirk Untergiesing-Harlaching, siehe Giesing und Harlaching, lag der Flurabstand, also die Tiefe bis zum Wasser, an 48 % der Stichprobenpunkte bei 20 bis 40 m. Die thermische Leistung bei 10 m Brunnenabstand lag an 54 % der Punkte bei 5 bis 20 kW.
Am Perlacher Forst, Richtung Ramersdorf-Perlach, nennt die Stadt 8,2 bis 8,8 °C im Grundwasser (Messreihe 2009/10). Das sind Münchner Werte, für Ihr Grundstück zählt die Adresse, und das klärt erst ein Gutachten.
Zuständig ist das Landratsamt München, Fachbereich 4.4.2. Sonden sind im Landkreis meist erlaubnispflichtig, weil sie ins Grundwasser reichen. Die Marktumfrage der Verbraucherzentrale Energieberatung (Preise 06/2026) nennt für Luft-Wasser 36.000 € und für Sole mit Erdsonde ca. 56.000 €. Für Brunnen gibt es nur ein Modell von co2online mit rund 27.000 bis 50.000 €.