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Wärmepumpe in München — zur Startseite Wärmepumpe in München Heizungs- und Wärmetechnik KfW 458 Zuschuss für Ihre Wärmepumpe
Altbauzimmer mit Stuckdecke, Fischgrätparkett und Sprossenfenster, darunter ein flacher Heizkörper, daneben Bücherregal
Heizungs- und Wärmetechnik

Wärmepumpe im Altbau in München

Im Altbau in München prüfen wir in vier Schritten, ob eine Wärmepumpe passt, vom Verbrauch bis zum Ensemble. Die Räume müssen dabei mit höchstens 55 °C Vorlauf warm werden.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-in-muenchen.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Um welches Gebäude geht es?

Danach richten sich Aufstellort, Schall und Förderung.

Wie alt ist das Haus ungefähr?

Eine Schätzung genügt.

Was gehört schon zum Haus?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Wärmepumpe laufen?

Den Antrag stellen Sie vor dem Einbau. Wir sagen Ihnen, in welcher Reihenfolge.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns innerhalb eines Werktags und vereinbaren den ersten Termin. Der kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@waermepumpe-in-muenchen.de

Eine Wärmepumpe läuft auch im Altbau, wenn die Räume bei einer Vorlauftemperatur von höchstens 55 °C warm werden. Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizwassers auf dem Weg zum Heizkörper. Im Feldtest des Fraunhofer ISE (Auswertung 2024) mit Häusern der Baujahre 1826 bis 2015 fanden die Forscher keinen Zusammenhang zwischen Baualter und Effizienz, es kam auf die Heizkreistemperatur an.

Ob das auf Ihr Haus zutrifft, prüfen wir in vier Schritten, und den zweiten können Sie selbst machen. Wir planen die Anlage dann, bauen sie ein und nehmen sie in Betrieb. In München kommt beim Altbau oft eine Frage dazu, die mit der Heizung nichts zu tun hat, nämlich ob das Haus in einem Ensemble oder in einem Erhaltungssatzungsgebiet steht. Das klären wir vor dem Angebot.

Wie prüfen wir, ob Ihr Altbau geeignet ist?

Vier Schritte reichen für eine belastbare Aussage, und nach den ersten beiden wissen Sie meist schon, woran Sie sind. Eine gedämmte Fassade setzen wir dabei nicht voraus.

Schritt 1: Verbrauch in Heizlast umrechnen

Als Heizlast bezeichnet man die Leistung, die an den kältesten Tagen gebraucht wird, damit alle Räume warm bleiben. Als erste Schätzung teilen Sie Ihren Jahresverbrauch in Litern Öl oder Kubikmetern Gas durch 250, das nennt der Praxisratgeber des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP). Aus 2.000 Litern Öl werden so rechnerisch 8 kW. Zum Gegenprüfen dienen die Werte je Quadratmeter.

Zustand des Hauses Heizlast je m² Wohnfläche
Unsanierter Altbau 80 bis 120 W/m²
Sanierter Altbau 50 bis 80 W/m²
Ab Effizienzhaus 55 30 bis 50 W/m²

Die Werte stammen vom Hersteller Bosch und sind Richtgrößen. Viele Altbauten liegen dazwischen. Im Feldtest waren bei den Häusern bis Baujahr 1979 die Fenster zu 95 %, das Dach zu 82 % und die Außenwand zu 51 % saniert. Für die Bestellung des Geräts reicht die Schätzung nicht.

Schritt 2: Heizkörpertest an einem kalten Tag

An einem kalten Wintertag stellen Sie den Vorlauf am Kessel auf 55 °C und alle Thermostate auf Stufe 3, so empfiehlt es die Verbraucherzentrale. Sind danach alle Räume warm, kommt die Wärmepumpe in Frage. Bleibt ein Zimmer kühl, notieren Sie welches, denn dort ist vermutlich der Heizkörper zu klein.

Im Altbau betrifft das oft nur einzelne Räume. Eine Rechnung ersetzt der Test nicht, Sie wissen danach aber, welche Räume in Ihrem Haus knapp sind.

Schritt 3: Raumweise rechnen und einzelne Heizkörper ersetzen

Wir rechnen die Heizlast Raum für Raum nach DIN EN 12831 und vergleichen sie mit der Leistung Ihrer Heizkörper bei 55 °C und darunter. Die Norm-Außentemperatur nehmen wir nach Postleitzahl, sie beträgt in 80639 zum Beispiel −12,8 °C. Ein neuer Heizkörper kostet 326 bis 1.207 Euro, im Median 642 Euro (Auswertung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, 2025), fünf Stück rechnerisch rund 3.210 Euro.

Jedes Grad weniger spart laut Verbraucherzentrale 2 bis 4 % Strom. Wie stark die Temperatur auf die Effizienz durchschlägt, lässt sich an den Datenblattwerten eines 9-kW-Geräts ablesen, das wir nur als Beispiel nennen und nicht empfehlen.

Außenluft COP bei 35 °C Vorlauf COP bei 55 °C Vorlauf
7 °C 4,48 2,78
−7 °C 2,63 1,80

Der COP gibt an, wie viel Wärme das Gerät in diesem Moment je Kilowattstunde Strom liefert. Mehr zu Heizkörpern und Temperaturen steht unter Vorlauftemperatur und Heizkörper.

Schritt 4: Aufstellort und Erlaubnisse klären

Zuletzt schauen wir, wo das Gerät stehen kann und wer zustimmen muss. In der dichten Altbaubebauung sind Hinterhof und Nachbarfenster nah, und im Vorgarten sind bauliche Anlagen laut Lokalbaukommission grundsätzlich unzulässig. Ein Gerät im Gebäude braucht dagegen keinen Lärmnachweis. Bei Ensemble, Denkmal und Erhaltungssatzung gehen die Regeln weiter, sie stehen weiter unten.

Was ist in welchem Baujahr zu prüfen?

Je nach Baujahr schauen wir zuerst auf andere Dinge. Die Anteile der Gebäude in München stammen aus dem Zensus 2022, in der rechten Spalte stehen unsere Prüfpunkte.

Baujahr Anteil der Gebäude Was wir bei diesem Alter zuerst prüfen
vor 1919 7,1 % Ensemble und Denkmal, hohe Räume mit großen Heizkörpern, Etagenheizung
1919 bis 1949 12,8 % Siedlungen als Ensemble, enge Gärten, Keller oft niedrig
1950er 13,5 % dünne Außenwände, kleine Heizkörper, Schall in dichter Zeile
1960er 15,9 % Ölheizung und Tankraum, Heizkörper an der Außenwand unter dem Fenster
1970er 11,3 % Heizkörper für hohe Temperaturen ausgelegt, Zählerschrank
1980er 12,1 % schon bessere Dämmung, oft reicht es mit einzelnen Heizkörpern
1990er 8,1 % teils Fußbodenheizung, dann meist niedriger Vorlauf

Das ist nur die Reihenfolge, in der wir anfangen. Ein gut saniertes Haus aus der Zeit vor 1919 kann leichter umzustellen sein als ein unsaniertes aus den 1960er-Jahren, weil sich die Heizkreistemperatur aus dem Baualter allein nicht ableiten lässt. Im Bezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt stammen 53,0 % der Gebäude aus der Zeit vor 1949, in Trudering-Riem 5,9 %.

Gründerzeit und Stuck: Was heißt das für die Heizung?

Technisch ist die Wärmepumpe dort machbar, offen sind meist der Platz und die Eigentümer. Gründerzeitlich gebaut sind vor allem Glockenbach-, Gärtnerplatz- und Schlachthofviertel, dazu die Gegend um die Münchner Freiheit. Stuckfassaden lassen sich von außen kaum dämmen, und in alte Dielen über einer Stuckdecke fräst niemand gern eine Fußbodenheizung ein.

Dafür haben diese Häuser oft große Räume mit großen Heizkörpern, was dem Test aus Schritt 2 entgegenkommt. Außengerät und Wohnungseigentum sind die schwierigeren Punkte. In Häusern mit Eigentümergemeinschaft braucht es einen Beschluss, das steht unter Mehrfamilienhaus. Dazu kommen Etagenheizungen, die laut Zensus 2022 in 8,4 % der Münchner Wohnungen stehen.

Prüfen Sie außerdem die Fernwärme, bevor Sie Geld in eine Planung stecken. In Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt sind nach unserer Auswertung 61 % der Fläche im Wärmeplan als Wärmenetz ausgewiesen, in Au-Haidhausen 63 %. Dort raten wir, zuerst bei den Stadtwerken München (SWM) nach dem Anschluss zu fragen.

Hände eines Elektrikers mit Schraubendreher an einem geöffneten Zählerschrank im Keller

Altbau im Ensemble oder unter Denkmalschutz

Was der Feldtest über Altbauten sagt und was nicht

Der Mittelwert liegt bei 3,4, die Spanne bei 2,6 bis 4,9, gemessen an 49 Außenluft-Anlagen im Bestand. Diese Jahresarbeitszahl beschreibt, wie viele Kilowattstunden Wärme im Jahresmittel aus einer Kilowattstunde Strom entstehen. Die Verbraucherzentrale nennt ab 3 eine Anlage effizient und ab 3,5 gut, die Förderung verlangt mindestens 3,0.

Zwei Einschränkungen gehören dazu. Die Auswertung fiel in einen milden Winter, und unsanierte Häuser waren keine eigene Gruppe, die 3,4 lassen sich also nicht einfach auf ein Haus ohne jede Sanierung übertragen. Sagt Ihnen jemand diesen Wert für Ihr unsaniertes Haus zu, fragen Sie nach der Vorlauftemperatur, mit der gerechnet wurde.

Was ein Haus von 1928 in Neuhausen im Jahr kostet

Beispiel. Ein Haus in Neuhausen, Baujahr 1928, 140 m², selbst bewohnt, 20.000 kWh Gas im Jahr, Kesselnutzung mit 90 % angenommen, also 18.000 kWh Wärme. Beim Test aus Schritt 2 bleiben fünf Räume kühl. Fünf neue Heizkörper kosten beim Median rechnerisch rund 3.210 Euro, offen ist, wie weit das den Vorlauf senkt. Gerechnet wird mit den Preisen des BDEW vom 01.10.2026, ohne Wartung.

Fall Jahresarbeitszahl Strom im Jahr Kosten im Jahr
Gas wie bisher, 13,83 Cent je kWh 2.770 €
Wärmepumpe, Vorlauf bleibt hoch, Strom 38,9 Cent 2,6 6.900 kWh 2.690 €
Wärmepumpe, Vorlauf gesenkt, Heizstrom 29,0 Cent 3,4 5.300 kWh 1.540 €

Im schlechteren Fall bleiben gegenüber Gas rund 80 Euro im Jahr, im besseren rund 1.230 Euro. Zwischen beiden Fällen liegen rechnerisch mehr als 1.000 Euro im Jahr, und deshalb sprechen wir im Altbau zuerst über Heizkörper und danach über das Gerät. Ob das Haus von 1928 die 3,4 tatsächlich erreicht, kann niemand vorab zusagen, deshalb nennen wir Ihnen vor dem Auftrag beide Fälle.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Wann der Altbau anders gelöst werden sollte

Bleibt der Vorlauf auch mit neuen Heizkörpern über 55 °C, rechnet sich eine reine Luft-Wasser-Wärmepumpe schlecht. Bevor wir so ein Gerät einbauen, schauen wir, was Dach, oberste Geschossdecke oder Kellerdecke bringen, denn jede gesparte Heizlast senkt den Vorlauf. An der Fassade geht das bei Stuck meist nicht, an der Decke zum Dachboden oft schon.

Eine Hybridheizung kann ein Weg sein, laut BWP allerdings nur in wenigen Fällen. In Lagen mit Fernwärme, also etwa in großen Teilen der Innenstadt, ist der Anschluss oft näherliegend, und dann entfällt auch die Förderung der Stadt für die Wärmepumpe.

Wo wir Altbauten umrüsten

In Neuhausen und Moosach ist die Villenkolonie Gern ein eigenes Ensemble, und im Bezirk Neuhausen-Nymphenburg sind 44,3 % der Gebäude vor 1949 entstanden. In Au und Haidhausen kommen die Herbergshäuser dazu, bei denen wir zuerst den Aufstellort klären.

Für den Termin hilft uns eine Liste, welche Räume im Winter schlecht warm werden, dazu die letzte Abrechnung und, falls vorhanden, alte Baupläne. Schicken Sie uns das über das Formular oder per Mail an kontakt@waermepumpe-in-muenchen.de, dann schauen wir uns Ihr Haus an.

Häufige Fragen

Funktioniert eine Wärmepumpe im Altbau ohne Dämmung?

Ja, oft, solange die Heizkörper die Räume bei höchstens 55 °C warm bekommen. Bei den im Feldtest des Fraunhofer ISE bewerteten Häusern bis Baujahr 1979 war aber nur die Außenwand zu 51 % saniert, die Fenster zu 95 %. Völlig unsanierte Häuser waren dort keine eigene Gruppe, darum prüfen wir das je Haus.

Reichen alte Heizkörper für eine Wärmepumpe?

Ja, wenn sie groß genug sind. Stellen Sie an einem kalten Tag den Vorlauf auf 55 °C und die Thermostate auf Stufe 3, das empfiehlt die Verbraucherzentrale. Werden alle Räume warm, passen die Heizkörper, sonst ersetzt man die einzelnen zu kleinen.

Wie hoch darf die Vorlauftemperatur im Altbau sein?

55 °C sind das Ziel als Höchstwert, günstiger sind 30 bis 50 °C. Je Grad weniger braucht die Anlage laut Verbraucherzentrale 2 bis 4 % weniger Strom. Die Bedingung der Förderung ist eine Jahresarbeitszahl von mindestens 3,0.

Was kostet ein neuer Heizkörper im Altbau?

326 bis 1.207 Euro je Stück, im Median 642 Euro (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, 2025). Fünf Heizkörper liegen rechnerisch bei rund 3.210 Euro. Meist sind es nur die Räume, die beim Test kalt geblieben sind, und das sind nicht alle.

Geht eine Wärmepumpe im Gründerzeithaus mit Stuck?

Ja, technisch ja, weil die Heizkörper dort oft groß genug sind oder gezielt ersetzt werden können. Stuckfassaden lassen sich von außen kaum dämmen, und über einer Stuckdecke fräst man ungern eine Fußbodenheizung in den Boden. Die offenen Fragen sind meist der Aufstellort und im Mietshaus die Eigentümergemeinschaft.

Brauche ich im Ensemble eine Erlaubnis für das Außengerät?

Ja, wenn das Gerät das Erscheinungsbild des Ensembles beeinflusst, nach Art. 6 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes. Sie kostet nichts, ist an keine feste Frist gebunden und muss vorliegen, bevor Sie beginnen. In München entscheidet die Untere Denkmalschutzbehörde.

Muss ich im Altbau eine Fußbodenheizung nachrüsten?

Nein, in der Regel genügen passende Heizkörper. Eine Fußbodenheizung nachzurüsten kostet 20 bis 135 Euro je m², im Beispiel von co2online mit 130 m² gefräst 11.500 Euro. Das lohnt sich vor allem, wenn der Boden ohnehin neu kommt.

Welche Jahresarbeitszahl erreicht eine Wärmepumpe im Altbau?

3,4 im Mittel bei 49 Außenluft-Anlagen im Feldtest des Fraunhofer ISE, die Spanne reicht von 2,6 bis 4,9. Die Baujahre lagen zwischen 1826 und 2015, der Winter war mild, und völlig unsanierte Häuser wurden nicht einzeln ausgewertet. Für Ihr Haus rechnen wir mit Ihrer Vorlauftemperatur.

Gibt es für die Wärmepumpe im Erhaltungssatzungsgebiet eine feste Regel?

Nein, eine pauschale Antwort gibt es weder in die eine noch in die andere Richtung. Bei energetischen Maßnahmen führt die Stadt den Einbau einer Heizung auf, ohne die Wärmepumpe zu erwähnen. Fragen Sie vor dem Auftrag bei der Bestandssicherung des Sozialreferats nach.

Bekomme ich für eine Gasetagenheizung den Klimabonus?

Ja, wenn Sie selbst dort wohnen und die Heizung noch läuft, denn bei Gas-Etagenheizungen gibt es keine Altersgrenze. Für vermietete Wohnungen bleibt es bei 30 % ohne Boni. In München haben laut Zensus 2022 8,4 % der Wohnungen eine Etagenheizung.

Hände mit Bleistift und Zollstock über einem Grundriss auf einem Holztisch in einer holzvertäfelten Stube, daneben eine Tasse
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Wärmepumpe für Ihr Haus in München

Schreiben Sie kurz, um welches Haus es geht und was heute heizt. Wir sagen Ihnen, welche Wärmepumpe passt und was die KfW dazugibt — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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